Beschreibung
Autor Wilhelm Dietl
Krieg ohne Kriegserklärung
Der KGB in Deutschland
585 Seiten
ISBN 978-3-9825129-5-2
34,90€
16. September 2011: Sergey Bezrukov schickt eine Mail an Wilhelm Dietl, dessen Bücher er kennt. Es ist der Hilferuf eines ehemaligen Oberstleutnants beim KGB in Ostberlin-Karlshorst. Ein Überläufer in die Bundesrepublik Deutschland. Umfangreiches Wissen und Erfahrungen aus dem “Komitee für Staatssicherheit“ hat er mitgebracht. Gedankt wird ihm das im Westen nicht. Seine bittere Erkenntnis: „Die Deutschen lieben den Verrat, aber nicht den Verräter.”
Für Wilhelm Dietl ein Anstoß, das Leben im inneren Zirkel des russischen Geheimdienstes zu recherchieren: Von 1954 bis Dezember 1991 bestimmt ein System von mörderischer Gewalt und vorgetäuschter Liebe, von “Krieg ohne Kriegserklärung” (so die Hymne des KGB) das Ringen um die Weltherrschaft. Wladimir Putin ist ein Überlebender dieser Strukturen – und führt sie heute nahtlos weiter. Detailliert wie noch nie, der KGB in Deutschland.

Der Autor:
Dietl, 1955 in Bayern geboren, begann als Redakteur bei Tageszeitungen, wechselte zu überregionalen Blättern, bevor er für Magazine, wie Quick und später Focus, weltweit unterwegs war. Seit Hauptinteresse galt den Krisengebieten Naher/ Mittlerer Osten, Südasien und dem Terrorismus. Seine Tätigkeit für den Bundesnachrichtendienst gab auch neue Impulse für Bücher, die in die Welt der Spionage führen wie: Spy Ladies – Bedingt dienstbereit – Die Agentin des Mossad – Staatsaffäre – Der Jäger – Deckname Dali und Deckname L.
15 Jahre lang recherchierte Wilhelm Dietl für dieses Buch. Sammelte Daten und Fakten, fügte alles, auch für nicht „im Stoff“ stehende Leser, zu einem Gesamtbild zusammen. Noch nie wurde so detailliert über die Aktivitäten des sowjetischen Geheimdienstes KGB in beiden Deutschlands berichtet. Noch nie wurde so intensiv hinter die Kulissen geblickt.
